Zusammen mit Bodenstedt
Elektronik, Zulieferer für die Fahrradindustrie, hat PREMA
Semiconductor ein neues ASIC entwickelt und hergestellt, das das
automatische Ein- und Ausschalten eines batteriebetriebenen
Diodenrücklichts übernimmt.
Wichtige Voraussetzung für die Produktion eines solchen ASICs ist
ein Halbleiter-Prozess, der Versorgungsspannungen von weniger als
3,2 V bei sparsamem Verbrauch von unter 1 µA ermöglicht.
Der ModusU6-Prozess von PREMA ist dafür bestens geeignet.
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In diesem intelligenten
Fahrradrücklicht wird über einen Vibrationssensor festgestellt, ob
das Rad in Bewegung ist. Gleichzeitig erkennt ein Photo-Transistor,
ob es dunkel ist. Sind beide Bedingungen erfüllt, wird das
Rücklicht, eine rote LED eingeschaltet. Ebenso wird sie
zeitverzögert wieder ausgeschaltet, wenn eine dieser Bedingungen
nicht mehr erfüllt ist. Denn brennen soll das Licht ja nicht, wenn
das Rad in einer dunklen Garage steht, oder wenn mit dem Rad
tagsüber gefahren wird.
Die gesamte Steuerung übernimmt nun das ASIC GA1.0 produziert von
PREMA. Dadurch konnten mehrere diskrete ICs und Bauteile eingespart
und zusätzliche Funktionen integriert werden, wie zum Beispiel ein
Dreifach-Taster, der vorher nur Ein/Aus-Stellung hatte. Im
Standby-Betrieb fließt ein Strom von nur 0,7 µA. Bei
eingeschalteter Automatik konnte der Betriebsstrom von 20 µA auf 7
µA reduziert werden. Außerdem wurde die Genauigkeit des LED-Stroms
von ±20% auf ±5% verbessert. Das kommt einem niedrigeren
Batterieverbrauch und einer gleichbleibenden Helligkeit der LED
zugute.
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