Immer
mehr Anwendungen setzen anstatt herkömmlicher Lichtquellen LEDs
oder LED-Ketten ein. Der neue Konstantstrom-Treiber PR4130 zur
seriellen Ansteuerung von bis zu drei LEDs hält auch bei
Kurzschluss oder Unterbrechung einer LED den Strom durch die anderen
LEDs konstant und schafft dadurch eine hohe
Betriebssicherheit.
Ausgelegt ist der PR4130 für eine Versorgungsspannung von 10 bis
14,4 Volt bzw. kurzzeitig bis zu 21V. Für den Betrieb des ICs ist
lediglich ein externer Referenzwiderstand nötig, der den
LED-Konstant-Strom im Bereich von 5 bis 30mA einstellt. Die
Helligkeit der LEDs wird aufgrund der exakten Stromregelung sehr
konstant gehalten und ist damit annähernd unabhängig von der
Versorgungsspannung und der Anzahl der angeschlossenen LEDs.
Der PR4130 kompensiert den Nachteil von LED-Serienschaltungen, dass
eine fehlerhafte LED die anderen LEDs ausschaltet. Denn zum einen
sorgt eine Zenerdiodenersatzschaltung dafür, dass bei Unterbrechung
einer LED der Strom aufrecht erhalten bleibt. Und zum anderen
bewirkt die Stromregelung, dass die restliche LED-Kette bei
Kurzschluss oder Unterbrechung eine unveränderte Helligkeit
aufweist. Die Zenerdiodenersatzschaltung ist für
LED-Flussspannungen von bis zu 2,3V ausgelegt.
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Datenblatt
Aufgrund der
12V-Versorgungsspannung eignet sich der PR4130 besonders für
Applikationen im Automotive-Bereich wie zum Beispiel die Ansteuerung
der dritten Bremsleuchte, die häufig aus einer Kette von mehreren
roten LEDs besteht. Dazu lassen sich die PR4130 parallel schalten,
wobei eine gleichmäßige Stromaufteilung auch bei einem Defekt
einzelner LEDs durch die Stromregelung sichergestellt wird. Weitere
Applikationen sind Deko-LED-Lichterketten, die mit einem
12V-Netzteil versorgt werden.
Der PR4130 wird als Standard-Zelle für die Entwicklung eines
analogen ASICs angeboten. Schon bei jährlichen Stückzahlen im
fünfstelligen Bereich kann sich die Herstellung eines
kundenspezifischen ICs aus erprobten Standardzellen lohnen. Denn die
Einmalkosten sind vergleichsweise niedrig und eventuell notwendige
Kunden-Anpassungen lassen sich häufig mit geringem Aufwand
einbinden.
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