Für den Einsatz in
Haushaltsgeräten wurde der kundenspezifische
40-Kanal LED-Treiber PR4004 entwickelt .
Jeder der 40 Ausgänge des LED-Treibers stellt eine Stromsenke für
bis zu 25 mA dar. Die Ausgänge werden über eine serielle
Schnittstelle von einem Mikrocontroller aus angesteuert. Ein Latch
speichert den Status der Eingänge.
Ein integrierter Power-On-Reset
liefert ein internes RESET-Signal, wenn die Versorgungsspannung
unter einen definierten Wert abfällt. Ein 'blank'-Eingang
ermöglicht das gleichzeitige Abschalten aller Ausgänge. Zur
Erzielung einer höheren Leuchtstärke erlaubt es der hohe
Ausgangsspannungsbereich von 15 V pro Kanal mehrere LEDs in Serie zu
schalten.
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Datenblatt
Typische Applikationen sind die Ansteuerung von
Punkt-Matrix- oder LED-Segment-Anzeigen. In einer Kundenapplikation
beispielsweise werden zwei dieser ASICs als Treiberbaustein für ein
Display eingesetzt, das aus 16 5x5-Punkt-Matrix-Elementen besteht.
Ein IC wird zum Ansteuern der 40 Zeilen verwendet (jeweils 2
Elemente sind untereinander angebracht). Ein zweites ASIC steuert
PNP-Transistoren an, mit dem die 10 Reihen der Matrix-Elemente im
Multiplex-Betrieb geschaltet werden. Beide ASIC-Bausteine und die
PNP-Transistoren lassen sich platzsparend auf der Rückseite des
Displays unterbringen. Das
LED-Treiber-ASIC ist ursprünglich für den Einsatz in
Haushaltsgeräten entwickelt worden. Weitere mögliche
Einsatzgebiete finden sich aber auch im Automobil oder in der
Industrie-Sensorik.
Neben technischen Vorteilen, wie die große Anzahl an
Kanälen, war für den Kunden die hohe Liefersicherheit ein
wichtiges Kriterium, sich für die Entwicklung eines
Mixed-Signal-ASICs und gegen den Einsatz eines Standard LED-Treibers
zu entscheiden. Das ASIC kann als Treiberbaustein zur Ansteuerung
unterschiedlichster LED-Displays eingesetzt werden. Damit wird eine
hohe Flexibilität für das Design des Endproduktes erreicht. Ein
weitererer Vorteil, der sich für den Kunden beim Einsatz eines
ASICs bietet, ist der hohe Schutz vor Produktkopien.
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