Analoge High-Performance-ASICs 
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An analoge ASICs für den industriellen Einsatz werden besonders hohe Ansprüche gestellt. Die zur Verfügung stehende Versorgungsspannung liegt typischerweise bei 20 bis 48V mit Spitzen bis zu 120 V. Regler bzw. Abwärtswandler sind nötig, um die großen Schwankungen zu minimieren und die Spannung bei Bedarf herunterzusetzen (z.B. 5V oder 3,3V als Versorgung für einen Mikroprozessor).

Zum Einlesen von Sensorsignalen (z.B. Photodioden, Druck- und Temperaturfühler) stehen Präzisions- bzw. Instrumentenverstärker zur Verfügung, die sich durch niedriges Rauschen, geringe Eingangsruheströme und kleine Offsetspannungen auszeichnen. Mit Transimpedanzwandlern lässt  sich eine Strom-Spannungswandlung z.B. für Photosensoren vornehmen.
Treiber für LEDs und Relais stehen ebenfalls bei der Umsetzung eines ASICs zur Verfügung. Bei hohen Treiberleistungen bzw. hohen Umgebungstemperaturen kann es sinnvoll sein, eine Übertemperaturabschaltung oder eine Strombegrenzung zu integrieren. 
Neben analogen Schaltungsblöcken werden auch digitale Schaltungsteile angeboten; sei es für eine einfache Ereignissteuerung von Signalen oder die Kommunikation mit einem Mikroprozessor über eine SPI-Schnittstelle.

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Artikel "Sämtliche Analogfunktionen auf einem ASIC" aus der ELEKTRONIK